Wein & Provence

Die Provence ist viel mehr als nur die Heimat der Rosé Weine. Seit Jahrhunderten sind die Sonne, der trockene Wind und optimale Böden Grundlagen für den vielfältigen Weinbau in unserer Umgebung. Vielleicht besuchen Sie ja einmal unsere Domaine des Féraud in Vidauban. Dann sollten Sie sich auf alle Fälle an folgende Tipps für Naturliebhaber und Freunde regionaler kulinarischer Spezialitäten erinnern.


Weinbau und Genuss-Kultur


Die Geschichte des Weinbaus im Südosten Frankreichs reicht bis in die Zeit der alten Griechen zurück. Phokäer, deren heutige Nachfolgesiedlungen in der türkischen Provinz Izmir liegen, sind die Pioniere des französischen Weinbaus. Sie haben im 6. Jahrhunderts vor Christus die ersten mitgebrachten Weinstöcke vermutlich auf dem Hermitage-Berg und an der Côte de Rôtie gesetzt und rund um ihre Kolonie in Massilia, dem heutigen Marseille, das Erbe des Weinbaus verankert.

Da die Methode der Mazeration zu dieser Zeit sehr wenig bekannt bzw. verbreitet war, geht man davon aus, dass die Weine jener Zeit eher roséfarben als rot waren. Weine aus der Provence haben also nicht nur die Tradition des französischen Weinbaus begründet. Die ersten französischen Weine waren vermutlich auch Rosés.

Intensiv betrieben die Römer Weinbau in der Provence, der ersten römischen Provinzen außerhalb Italiens. Und sie exportierten den Wein im großen Stil nach Rom. Der Römische Kaiser Domitian erließ im Jahr 96 nach Christus sogar ein Gesetz, um die Menge provencalischen Weins zu begrenzen und den Absatz des römischen Weins zu schützen.

Nach der Römerzeit verlaufen sich die Spuren des Weinbaus und -handels im Süden Frankreichs. Erst mit dem päpstlichen Hof in Avignon (1309-1423) betritt der Wein des Südens wieder die Bühne der Welt-Geschichte. Allerdings nur für kurze Zeit, denn die burgundische Macht hält in der Folge Weine aus dem Süden durch Wegezölle und andere Barrieren erfolgreich von Paris fern und schließt sie de facto vom Handel mit England aus. Nach einem ersten Aufstieg Ende des 17. Jahrhunderts vernichteten Mitte des 19. Jahrhunderts Mehltau und Reblaus – wie später auch in anderen Weinbaugebieten – einen Großteil der Weinstöcke in der Provence. Der erneute Aufschwung gelang nach der erfolgreichen Schädlingsbekämpfung durch Aufpfropfen der Oberteile französischer Rebsorten (Edelreiser) auf reblausresistente amerikanische Wurzelstöcke mit dem sukzessiven gesetzlichen Schutz der Herkunftsgebiete (Appellation d'Origine Contrôlée) ab 1936, zuerst u.a. mit dem Gebiet des Châteauneuf-du-Pape.

Weinbau in der Côtes des Provence


Das Weinbaugebiet Côtes de Provence, das am 24. Oktober 1977 zur Appellation d'Origine Côntrolée erklärt wurde, ist das weitaus größte Ursprungsgebiet im Südosten Frankreichs. Ca. 20 000 Hektar sind AOC berechtigt, das Gebiet erstreckt sich über die Départements Var, Alpes-Maritimes und Bouches-du-Rhône. Die meisten Weinberge finden sich im Département Var, an der Mittelmeerküste und nördlich des Maurenmassivs. Hier, im Herz der Côtes de Provence rund um Vidauban liegt auch die Domaine des Féraud. Im Westen schließen die Appellationen Coteaux d'Aix-en-Provence, Coteaux Varois en Provence und Palette an, am Mittelmeer, östlich von Marseille die kleinen Appellationen Cassis und Bandol, bei Nizza die Appellation Bellet.

Rund 80 % der Côtes de Provence Produktion sind Roséweine. Mit ca. 150 Millionen Flaschen sind die Winzer in der Provence in Frankreich die mit Abstand größten Produzenten von Roséweinen und erzeugen ca. 40% der französischen und 6% der weltweiten Menge. Gut 10% der Produktion entfallen auf Rotweine, ca. 5% auf Weißweine.

Von den 1955 als besonders hochwertige Weinlagen klassifizierten 24 „Crus“ der Provence liegen 14 im heutigen Weinbaugebiet der Côtes de Provence („Crus Côtes-de-Provence“).


Klima und Boden

Der Weinbau im Gebiet der Côtes de Provence profitiert direkt durch das milde Klima in Meeresnähe. Der heftige Mistral, der an 150 Tagen im Jahr weht, sorgt regelmäßig für trockene Luft aus dem Landesinneren Frankreichs. Die dadurch geringe Luftfeuchtigkeit begünstigt eine gute Rebgesundheit und hält Krankheiten fern. Der Mistral bläst auch die Wolken fort und lässt die Sonne mehr als 3000 Stunden im Jahr scheinen, das ist französischer Rekord! Die oft steinigen Böden des Weinanbaugebiets sind zudem fähig, diese Wärme optimal zu speichern.

Die durchschnittliche Niederschlagsmenge von 600 mm verteilt sich auf Herbst und Frühling und sichert eine gute Regeneration der Weinberge im Winter und Pflanzenwachstum im Frühjahr. Die Reben profitieren von der frühen Blüte und dem heißen Sommer, der die volle Reifung der Beeren gewährleistet. Daher beginnt die Ernte auch bereits Ende August/Anfang September. Chaptalisation (Zuckerung) des Mosts ist daher nicht nur verboten, es ist für die Winzer der Provence ein Fremdwort.

Die Reben der Appellation Côtes de Provence wachsen generell auf sehr mageren, wasserdurchlässigen, steinigen Böden - generell eine ideale Voraussetzung für gute Weine. Dabei kommen in der Provence zwei grundsätzlich unterschiedliche Bodentypen vor. Ton- und kalkhaltige Böden im Norden und sehr alte Bergmassive aus Schiefergestein im Süden, in der Nähe des Meeres. Hinsichtlich der geologischen und geografischen Voraussetzungen gibt es durchaus unterschiedliche Terroirs innerhalb der Appellation Côtes de Provence. Kalkhaltige Böden an den Hängen des Hochlandes und im "Bassin du Beausset", rote Stein-, Ton- und Sandböden aus dem Erdaltertum (Paläozoikum, vor 80 - 60 Mio. Jahren) im Hinterland des kristallinen Massif des Maures, Granit- und Schieferböden vom Felsmassiv "des Maures" zur Küste hin und felsige, tonhaltige Böden in der Produktionszone des Bergmassivs St. Victoire.


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Die Vorschriften der Appellation Côtes de Provence

Rosé- und Rotweine der Côtes de Provence – für beide gelten die gleichen Vorschriften – sind grundsätzlich Cuvées. Das bedeutet, dass verschiedene Rebsorten entweder gemeinsam gekeltert oder vergoren werden oder dass das Endprodukt aus Partien verschiedener Rebsorten zusammengestellt wird. Die Komposition der Cuvées (Cuve = Gärbehälter) wird in Frankreich als „assemblage“ bezeichnet. Dieses in Deutschland, Österreich und der Schweiz relativ seltene Verfahren wird in den warmen Anbauregionen genutzt, um durch die unterschiedlichen Eigenschaften mehrerer Rebsorten möglichst vielschichtige und qualitativ hochwertige Weine zu erzeugen. Ein optimal zusammengeführtes Cuvée schmeckt besser als jede Partie für sich. Weine aus dem Burgund und dem Bordeaux, der Toskana oder dem Rioja-Gebiet sind wie Weine aus der Provence ebenfalls meist Cuvées. Der Châteauneuf-du-Pape besteht sogar aus bis zu 13 unterschiedlichen Rebsorten.

Für Rosé- und Rotweine der Appellation Côtes de Provence sind eine Vielzahl von Rebsorten zugelassen. Die sogenannten „cépages principaux“ sind Cinsault, Grenache, Mourvèdre, Syrah und Tibouren. Von diesen Rebsorten müssen auf jeden Fall zwei verwendet werden. Der Anteil der Hauptsorten an den Cuvées muss seit 2005 mindestens 70% – ab 2015 mindestens 80% – betragen. Der Anteil einer einzigen Hauptsorte darf nicht größer als 90% sein. Als cépages secondaires – mit einem Anteil von maximal 40% – sind die Sorten Barbaroux, Calitor, Carignan und der Cabernet-Sauvignon zugelassen. Die Rebsorten Barbaroux und Calitor werden seit dem Jahr 1995 jedoch nicht mehr gepflanzt und schrittweise durch andere, bessere Sorten ersetzt.

In den Rot- und Roséweinen sind zudem maximal 10 % jener weißen Rebsorten zugelassen, die für die Produktion von Weißweinen in der Côtes de Provence erlaubt sind: Clairette, Sémillion, Ugni Blanc und Rolle (Vermentino).

Die Erträge je Hektar sind auf maximal 55 Hektoliter pro Hektar beschränkt. Aus der Begrenzung der Fläche pro Rebstock (maximal 2,5 qm) resultieren maximal 4000 Rebstöcke pro Hektar.

Haus des Weins in Les Arcs

Im Herzen der Appellation Côtes de Provence, in unmittelbarer Nähe der Domaine des Féraud in Vidauban, beherbergt „La Maison des vins Côtes de Provence“ das Restaurant „La Vigne á Table“, das „Conseil Interprofessionnel des Vins de Provence“ und einen Weinkeller mit über 800 Weinen der Region, die zum Kellerpreis verkauft werden. Außerdem werden Kurse zu Önologie und Weinproben mit wöchentlich wechselnden Weinen angeboten. In einem Geschenke-Shop gibt es ausgewählte Produkte rund um Wein, wie z.B. Dekanter, Korkenzieher und Hygrometer, aber auch Spezialitäten der Provence wie Öle, Marmeladen, Honig und Tapenaden.

Adresse: RN 7, 83460 Les Arcs-sur-Argens, Tel. 0033 (0) 494 99 50 20
Öffnungszeiten: Juli/August 10-20 Uhr, Juni, Sept., Okt. 10-19 Uhr, sonst 10-18 Uhr. Entfernung: ca. 10 km oder 15 Minuten Fahrt von der Domaine des Féraud.


Restaurant La Bastide de Magnans

Nur einen Steinwurf vom Weingut entfernt liegt das hervorragende Restaurant von Monsieur Boef, das La Bastide de Magnans. Wenn Sie uns besucht haben, lohnt sich ein Stop. Auf der schönen Terrasse unter alten großen Bäumen sollten Sie unbedingt die Bouillabaisse probieren oder das Menu „Aux Truffes“. Dazu ein Glas Féraud-Wein und der Tag ist perfekt. Empfehlenswert ist eine Tischreservierung, da auch viele Einheimische die gute Küche und das Familiäre zu schätzen wissen.

Adresse: La Bastide de Magnans
32 avenue du Marechal Gallieni, 83550 Vidauban, Frankreich +33 4 94 99 43 91


Marmeladen aus Gassin

In der Marmeladenmanufaktur am Fuße von Gassin werden über 450 köstliche Marmeladensorten von der klassischen Aprikosen-Konfitüre bis zu Spezialitäten mit Karamell, Ingwer oder Vanille-Essenzen aus eigener Herstellung angeboten.

„La Maison des Confitures“ liegt auf der Route du Bourrian in der Nähe des Bergdorfes Gassin, das den Titel „eines der schönsten Dörfer Frankreichs“ trägt. Mit Bougainvilleen überwachsene Häuser, schmale, verträumte Gassen und ein traumhaftes Panorama auf die umliegenden Weinfelder zeichnen Gassin aus.

Adresse: 825, Route du Bourrian, 83580 Gassin, Tel. 0033 (0) 494 43 41 58
Öffnungszeiten: ganzjährig Mo-Sa. 9:30-19 Uhr, So. 10-13 Uhr
Entfernung: ca. 35 km oder 45 Minuten Fahrt von der Domaine des Féraud.


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Honig aus Draguignan

In der „Miellerie Manard“ kann man köstlichen Honig nicht nur kaufen, sondern über Bienenhaltung, den Bau eines Bienenstocks und Honigernte viel lernen. Bei einer Verkostung schmeckt man die Vielfalt und den Reichtum an typischen Pflanzen und Blumen der Region. Angeboten werden über zehn Sorten Honig, von Kastanienhonig über Rosmarin- und Thymianhonig bis zum Erdbeerbaumhonig (Miel d’Arbousier). Der Lavendelhonig und der Blütenhonig (Miel de Provence toutes fleurs) sind mit dem „Label Rouge“ ausgezeichnet, das für hervorragende Qualität bürgt.

Adresse: Le Mas de Salles, Chemin de Saint-Michel, 83300 Draguignan
Tel. 0033 (0) 494 68 05 10, Öffnungszeiten: nach telefonischer Anmeldung.
Entfernung: ca. 20 km oder 35 Minuten Fahrt von der Domaine des Féraud.


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Maronen aus Collobrière

Im 19. Jahrhundert wurden auf dem kieselerdehaltigen Boden des Maurenmassivs neben Korkeichen intensiv Kastanienbäume gepflanzt. So wurde die Gegend um Collobrière, dem Hauptort des Maurenmassivs, zu einem wichtigen Zentrum für Maronen. Köstlichkeiten, wie Crème de Marron, glacierte Maronen, Maronenlikör, Maronenkonfitüre und im Sommer Maroneneis gibt es z.B. in der Confiserie Azuréenne, tgl. 9:30-12:30, 14-18:30 Uhr.

Adresse: 83610 Collobrières, Tel. 0033 (0) 4 94 48 07 20
Entfernung: ca. 40 km oder 35 Minuten Fahrt von der Domaine des Féraud.


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Gemüse und Obst zum Selberernten aus Roquebrune-sur-Argens

Ausgestattet mit Gartenwerkzeug und einem Korb wird die Ernte auf dem Feld zum Vergnügen: Je nach Saison wird frisch geerntet, was die Natur zu bieten hat, alles bio. Und man entscheidet selbst, welche Tomaten und welcher Salat in den Korb wandern, um am Ausgang gewogen und bezahlt zu werden.

Adresse: La Cueillette du Rocher, avenue Gabriel-Péri – D7, 83520 Roquebrune-sur-Argens, Tel. 0033 (0) 494 45 57 90
Öffnungszeiten: August täglich von 9:30 – 12:30 und 15:30 – 19:00 Uhr, September, Oktober nur Freitag-Sonntag, gleiche Zeiten.
Entfernung: ca. 25 km oder 30 Minuten Fahrt von der Domaine des Féraud.


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Ziegenkäse aus Barjols

In Barjols halten Martine und Andre le Luc auf ihrer neun Hektar großen Farm 40-50 Ziegen und stellen mit großer Leidenschaft aromatischen Ziegenkäse aus Rohmilch her. Die Ziegen leben idyllisch im Einklang mit der Natur und werden artgerecht gehalten: Da frisch geborene Zicklein während der ersten Wochen die Milch der Mutter brauchen, wird die Milch während dieser Zeit z.B. nicht für die Käseherstellung verwendet, sondern kommt voll den Kleinen zugute. Gemolken wird zweimal täglich um 7:30 und um 18 Uhr. Besuchen kann man die Ziegen am späten Vormittag und nachmittags. Verkauft wird direkt vom Hof und auf Märkten der Umgebung.

Adresse: La Chèvrerie des Garagaïes, Route de Marseille, 83670 Barjols, Tel: 0033 (0) 4 94 77 18 92
Verkauf ab Hof von März bis Dezember täglich von 8-13 Uhr und von 15 bis 20 Uhr. Entfernung: ca. 57 km oder 55 Minuten Fahrt von der Domaine des Féraud.


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Trüffelmarkt in Aups

In der Hauptstadt der Trüffel im Departement Var findet von November bis Februar jeden Donnerstagmorgen ein Trüffelmarkt statt. Am „großen Tag der schwarzen Diamanten“ am vierten Sonntag im Januar riecht der gesamte Ort nach Trüffeln: In jedem Restaurant wird ein Trüffelmenü serviert, es gibt Ausstellungen rund um den Trüffel, man kann die inzwischen selten gewordene Methode beobachten, wie Schweine nach Trüffeln suchen oder Trüffelhund-Wettbewerbe mit erleben.

Adresse: Place Frédéric Mistral und im Foyer Romano, 83630 Aups
Markttage: Ende November – Anfang März jeden Donnerstag von 9:30-12 Uhr.
Entfernung: ca. 37 km oder 50 Minuten Fahrt von der Domaine des Féraud.

Schildkroeten_3_webSchildkrötenfarm in Gonfaron

Wenige Minuten entfernt von unser Domaine des Féraud in VIdauban liegt die 1988 gegründete Schildkrötenfarm. Am Rande des Naturschutzgebietes „Plaine des Maures“ widmet sie sich dem Ziel, das Fortbestehen der einzigen in Frankreich heimischen Schildkrötenart, der "Tortue d'Hermann“ (Griechische Landschildkröten - Testudo hermanni) zu sichern. Neben ca. 1500 Schildkröten verschiedenster Arten beherbergt das Dorf auch eine Schildkrötenklinik, in der Schildkröten behandelt werden, die z.B. durch Autos oder Hunde verletzt wurden. Für 30 € im Jahr kann man Pate einer Schildkröte werden - die dann den Namen des Paten trägt - , oder auch als Schildkröten-Volontär bei der Arbeit im Dorf für mindestens zwei Wochen helfen.

Adresse: Quartiers les plaines, 83590 Gonfaron, Tel. 0033 (0) 494 78 26 41
Öffnungszeiten: März-November tägl. von 9:00-19:00 Uhr
Entfernung: ca. 20 km oder 25 Minuten Fahrt von der Domaine des Féraud.


Naturschutzgebiet Plaine des Maures

Unser Domaine des Féraud liegt mitten im Naturschutzgebiet Plaine des Maures. Das Naturschutzgebiet wurde 2009 geschaffen und umfasst eine Fläche von 5.276 ha. Eine Landschaft mit einer außergewöhnlichen Vielfalt. Das Mosaik von Eichenhainen, Kiefernwäldern, Rasenflächen, temporäre Teichen, Macchia, Sandsteinplatten und Wiesen bietet Lebensräume für eine große Anzahl seltener und bedrohten Arten. Das Naturschutzgebiet ist der wichtigste Lebensraum für Schildkröten in der Provence.


Die Verdon Schlucht

Der Gorges du Verdon, auch “Grand Canyon du Verdon” genannt, ist in Europa einzigartig, ein Muss für Ihre Reise in die Provence. Die Verdon Schlucht gehört zu den “Grands Sites de France”. Nur 14 Monumente in Frankreich dürfen dieses Label tragen, es wird alle 6 Jahre neu vergeben. Der Gorges du Verdon liegt ca. 70 km nördlich von Vidauban. Man erreicht ihn auf einer wunderbaren Landstraße in gut einer Stunde. Auf über 33km Länge hat sich der türkisfarbene Fluß Verdon eine 400-700 Meter tiefe Schlucht ins Kalk-Massiv gearbeitet. Ein Paradis für Naturfreunde und Wanderer, das jedes Jahr Besucher aus der ganzen Welt begeistert. Sie finden rund um den Gorges Hochplateaus, Berge, Täler, steile Felswände und Klippen, türkisfarbenes Wasser und romantische kleine Dörfer mit viel Charme. Die schönste Zeit für einen Besuch sind die warmen Monate vor und nach der Hochsaison im Juli und August.


Die Abtei Thoronet

Die Abtei Thoronet liegt 20 km von unserer Domaine entfernt und gilt als "Juwel" der Zisterzienserabteien. Die zwischen 1160 und 1230 erbaute Abtei Thoronet gehört zusammen mit Silvacane und Sénanque zu den drei Zisterzienserabteien in der Provence. In der Gefahr, nach der Französischen Revolution zu verfallen, begannen 1841 Restaurierungsarbeiten an diesem Meisterwerk. Ein Beispiel für zeitgenössische Architektur. Generationen von Architekten wurden von der Klarheit und Einfachheit des Innenraums inspiriert. Le Corbusier besuchte die Abtei du Thoronet 1953 und schrieb: "In diesen Tagen von 'rohem Beton', wie auch immer gefeiert, willkommen und gesegnet er sein mag, war dies eine so wunderbare Begegnung am Wegesrand."

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Schmetterlingshaus in St. Tropez

Im „Maison des Papillons“ werden mehr als 4500 Schmetterlinge und Käfer ausgestellt, die von Dany Lartigue in den letzten Jahrzehnten in Frankreich gesammelt wurden.
Die Vielfalt und die Darstellung der Sammlung ist eindrucksvoll: Viele der Schmetterlinge werden auf gemalten oder künstlerisch gestalteten Hintergründen präsentiert, um die Tarnung der Schmetterlinge in ihrem natürlichen Umfeld aufzuzeigen. So wird jedes einzelne Exponat zu einem wahren Kunstwerk, das mit sehr viel Liebe und Leidenschaft geschaffen wurde.

Adresse: 9 rue Etienne Berny, Saint-Tropez,
 Tel: 0033 (0) 4 94 97 63 45
Öffnungszeiten: täglich von 10:00-12:00 und 14:30-19:00 Uhr, außer sonntags
Entfernung: ca. 38 km oder 50 Minuten Fahrt von der Domaine des Féraud.


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Botanischer Garten in Rayol-Canadel

„Le Jardin des Méditerranées“ ist wunderschön gelegen am Küstenhang mit eigenem Zugang zum Meer. Ein Spaziergang führt durch verschiedene Gärten mit eindrucksvoller Vegetation mediterraner Landschaften (Südafrika, Australien, Kalifornien, Chile, Canarische Inseln) sowie durch Gärten mit trockenerem oder subtropischem Klima (Mexico, Asien, Neuseeland, Südamerika). Führungen können gebucht werden. Auch Audio-Guides stehen in verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Nach der Erkundung der Natur, lädt ein kleines Open-Air-Restaurant mit leckeren Speisen zu einer Stärkung ein. In der Bücherei findet man neben Büchern zur Botanik auch ausgewählte Geschenkartikel.

Adresse: Domaine du Rayol, Avenue des Belges - 83820 Rayol-Canadel-sur-Mer, Tél: 0033 (0) 4 98 04 44 00
Öffnungszeiten: Februar-15. November, täglich außer Montag ab 9:30 Uhr
Entfernung: ca. 50 km oder 1 Stunde Fahrt von der Domaine des Féraud.


chataigne_webKastanienfest in La Garde-Freinet

Als die Korkindustrie noch boomte, war La Garde-Freinet eines der Zentren der Korkherstellung. Korkeichen säumen noch die Straßen, aber heute lebt das über dem Maurenmassiv am Ende des Passes liegende Dorf mit seinen blumenreichen Hausgärten und steilen Gassen vom Weinbau und von der Marone. Höhepunkt im Herbst ist das „Fête de la châteigne“, das Kastanienfest, am 3. und 4. Sonntag im Oktober.

Entfernung: ca. 17 km oder 23 Minuten Fahrt von der Domaine des Féraud.


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Lavendelfest in Valensole

Ein etwas längerer Ausflug führt zum Plateau de Valensole. Der Ort liegt inmitten eines Tales der bergigen Provence und ist umgeben von Lavendel- und Weizenfeldern und Mandelbäumen. Zur Blüte kann man hier ein einzigartiges Farbspiel aus Lila und Gelbtönen erleben. Höhepunkt des Sommers ist das Lavendelfest am 3. Juli-Wochenende. Eindrucksvoll ist auch das Summen der Bienen inmitten eines Lavendelfeldes beim Einsammeln des Nektars. Berühmt ist der Lavendelhonig aus Valensole, sehenswert das Imkereimuseum,„Musée Vivant de L’Abeille“mit 50 Bienenvölkern. Auf der Domaine von Jean-Paul Angelvin kann man eine echte Lavendeldestillerie besichtigen.

Entfernung: ca. 95 km oder 1h, 40 Minuten Fahrt von der Domaine des Féraud.


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Pilzfest in Saint-Trinit

Einmal im Jahr wird dieses verschlafene provencalische Dorf am Fuße de Mont Ventoux zur Hauptstadt der Pilze, Pilzkenner und –sammler. Immer im Oktober findet hier das große Pilzfest mit einer Ausstellung von über 100 Pilzarten und großem Rahmenprogramm für Groß und Klein statt.

Ganz in der Nähe liegt Sault – einer der sechs französischen Orte, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Hier kann man die Natur in seiner ganzen Schönheit bestaunen, besonders im Sommer, wenn Weizen und Lavendel blühen.

Entfernung: ca. 185 km oder 2h, 40 Minuten Fahrt von der Domaine des Féraud.

 

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Domaine des Féraud

Domaine des Féraud – Rosé, vin blanc et vin rouge de Provence

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