Unsere Domaine

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Willkommen bei der Domaine des Féraud !



© Herve Fabre

Auf ein Leben als Winzer war ich in keiner Weise vorbereitet. Als ausgebildeter Trompeter und studierter Volkswirt war ich zunächst musikalisch und später als Manager in derBuchbranche und im Kaffeehandel tätig. Wahrscheinlich habe ich es meinem italienischen Großvater zu verdanken, dass der Traum von einem mediterranen Leben irgendwann Wirklichkeit werden wollte. Genau genommen 2009, anlässlich meines 50ten Geburtstages. Denn damals fiel der Entschluss, in der Region, in die ich mich schon vor langer Zeit verliebt hatte, eine dritte Karriere zu beginnen. Nach zwei Jahren hatten wir den richtigen Fleck gefunden. 2011 übernahmen wir die ca. 35 Hektar der Domaine des Féraud von den Erben Louis Fourniers. Wir, die Neuwinzer sind Annerosé und ich sowie meine Kinder Carlotta, Emilia, Roberta und Friedrich, die unserer Gesellschaft den Namen geben: SARL CERF.

Auch wenn man das auf den ersten Blick nicht glauben mag, gibt es doch Parallelen zwischen meinen Leidenschaften. Musik, Bücher, Kaffee und Wein haben die Fähigkeit, Emotionen zu wecken und Menschen zusammenzubringen und zu erfreuen. Wein wird oft als „flüssige Musik“ bezeichnet! Und natürlich geht es bei all diesen wunderbaren Produkten auch darum, Begeisterung und Genuss in geselliger Runde zu teilen.

Winzer zu sein ist für mich eine Herzensangelegenheit! Mit voller Überzeugung behaupte ich heute, dass ich den schönsten Beruf der Welt habe. Ich bin ein Bauer, der verbunden mit der Natur das Land bearbeitet, ein Handwerker, der einen wunderbaren Rohstoff veredelt und ein Kaufmann, der an den schönsten Plätzen der Welt seine Produkte verkaufen darf.

Cordialement

Markus Conrad


Lebensfreude ist die Essenz des Weins



© Herve Fabre

Freude an frischen und ehrlichen Weinen

Über Geschmack läßt sich bekanntlich streiten. Für uns gilt eine alte Winzer-Weisheit: Der beste Wein ist derjenige, den man gerne mit den besten Freunden trinkt. Und solche Weine sollen zuallererst Freude und gute Laune verbreiten, das Leben nicht unnötig komplizieren und trotz guter Qualität erschwinglich sein.

Uns begeistert an Weinen vor allem Frische, Eleganz und fruchtige Aromen. Wir lieben ausgewogene, typische und unverfälschte Weine, die von einer biologischen Arbeit im Weinberg und handwerklichem Können im Keller profitieren. Für uns sind das Weiß-und Roséweine zum sofortigen Genuss und ohne Holz. Und Rotweine, die mit Freude altern, auf die man aber nicht zwanzig Jahre warten muß.

Im Keller folgen wir der Überzeugung, dass man dank ökologischem Weinanbau Eingriffe jeder Art dramatisch reduzieren kann und auch sollte.

Alle unsere Weiß- und Rotweine ernten wir mit der Hand. Für unsere Rosés verwenden wir in der Regel moderne Erntemaschinen, die, mit starken Scheinwerfern ausgestattet, in den frühen Morgenstunden arbeiten können. Bei uns in der Provence haben nachts geerntete Trauben ein sehr viel höheres Aromapotenzial und schmecken frischer und fruchtiger, als am Tag in der Hitze gelesene Trauben. Zudem wollen wir bei unseren Rosés alles vermeiden, was zu Oxidation und unkontrollierter Gärung führen kann.

Besondere Aufmerksamkeit schenken wir einer sehr schonenden, langsamen und vor Oxydation maximal geschützten Pressung. Weiß-und Rotweine verarbeiten wir in der Regel mit Stil und Stängel. Alle Rotweine werden spontan vergoren und während der gesamten Arbeit im Keller achten wir akribisch auf die minimale Verwendung von Zu-satzstoffen. Im Holz bauen wir nur unsere beiden Spitzen-Rotweine aus alten Reben,den Grande Cuvée und den Indigène aus. Dabei verwenden wir einen Mix aus neuen und bereits gebrauchten Barriques, damit auch hier die Fruchtaromen die Weine domi- nieren und nicht das Holz.

Thermoregulierte und 25 bis 150 Hektolitern große Beton-, Edelstahl- und Holzfässer sowie ovalen „Betoneier“ ermöglichen unserem Kellermeister fast alles und vor allen Dingen den getrennten Ausbau von kleinsten Parzellen.


Dynamisch-Bio aus Überzeugung

Nach unserer Überzeugung wird die „Seele“ des Weins im Weinberg geboren. Der Boden, auf dem unsere Weine gedeihen, ist unser größtes Kapital. Deswegen hegen und pflegen wir ihn bestmöglich.

Gute Bio-Weine zeichnen sich durch eine besonders harmonische Verbindung zwischen Ort und Wein aus. Die Umstellung von konventioneller zu ökologischer Landwirtschaft ist ein langfristiges Projekt und erfordert persönliche Überzeugungen. Diese beginnen mit dem Überdenken von Ertragserwartungen, einem konsequenten Bekenntnis zur Qualität und enden mit der Zertifizierung als Kontrolle und Bestätigung für ehrliche Arbeit der gesamten Mannschaft.

Am Anfang steht der Verzicht auf Chemie. Allein diese Maßnahme wirkt sich spürbarpositiv aus. Für die Pflege und Düngung unserer Reben und Böden verwenden wir keinerlei synthetischen Pestizide, sondern arbeiten ohne Ausnahme mit gesundheitlich unbedenklichen, aus der Natur gewonnenen Wirkstoffen. Dank unseres vorteilhaften Mikroklimas liegen wir auch bei dem Einsatz von Schwefel und Kupfer weit unter den zulässigen Bio-Standards.

Atmungsaktive Wurzeln sind der nächste Schritt und unerlässlich. Daher bearbeiten wir unsere Böden intensiv, reduzieren aber gleichzeitig den Einsatz von Traktoren. Wenig komprimierte, atmungsfähige Böden sind der Garant für eine gesunde Versorgung der Reben mit Wasser und Sauerstoff. Und die Voraussetzung für lebendige Böden, Artenvielfalt, für Insekten, Ameisen und Regenwürmer. Lebendige Böden sind auch der beste Schutz vor klimatischen Herausforderungen. Dazu gehören Pflanzungen von Klee und anderen Feuchtigkeitsspendern, die bei starken Regenfällen und extremer Trocken- heit vieles kompensieren können.

„Dynamisch-bio“ nennen wir unsere Philospohie und wollen damit zum Ausdruck bringen, dass wir bei unserer Arbeit im Weinberg weit über die Normen der Bio-Zertifzierung hinausgehen und Interesse an Experimenten und neuen Erkenntnissen haben. Wenn es beispielsweise um die Sicherung von Hygienestandards, eine maximal natürliche Arbeit im Keller, Beipflanzungen, den Einsatz von Musik im Weinberg oder den Einsatz von Drohnen und Sensoren zur Erhebung von Daten geht, sind wir neugierig.


Die Entdeckung des „Terroirs“

Unsere Domaine des Féraud liegt in Vidauban, rund 30 km entfernt von Saint Tropez, im Herz des Weinbaugebiets „Côte de Provence“. Seit mehr als 2000 Jahren die Heimat trockener Roséweine. Unser Terroir bietet ideale Bedingungen für Rotweine mit Charakter und frischer Eleganz. Dies liegt am Boden - Sand, der Wärme speichert und Quart-Kieselsteine - vor allen Dingen aber am Mistral. Dieser heftige Wind sorgt in unserer Region regelmäßig für trockene Luft aus dem Landesinneren. Die dadurch geringe Luftfeuchtigkeit begünstigt eine gute Rebgesundheit und hält Krankheiten fern. Der Mistral bläst auch die Wolken fort und lässt die Sonne mehr als 3000 Stunden im Jahr scheinen, das ist französischer Rekord!

Der Tradition zollen wir Respekt. Bei Neuanpflanzungen konzentrieren wir uns für Rosé- und Rotweine auf die typischen roten Trauben unserer Region (Syrah, Grenache Noir, CInsault). Für fruchtig frische und typische Weißweine, die wir am liebsten ganz „ohne Holz“ mögen, pflanzen wir die weiße Rolle-Traube (Vermentino) an.


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